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Wie funktioniert ein Wärmepumpen-Boiler?

waermepumpen boiler schweiz

Wärmepumpen haben sich schon seit vielen Jahren die Spitzenposition beim Einsatz für die Wärmeerzeugung erobert.

Hauptsächlich werden Erdsonden- und Luft/Wasser-Wärmepumpen eingesetzt. Etwas seltener Luft/Luft- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen.

Bei der Bezeichnung ist immer die erste Angabe (z.B. Luft) der Energielieferant, die 2. Angabe (meistens Wasser) ist der Energieträger, der diese Wärme verteilt.

Gut 60% der eingesetzten Wärmepumpen sind Luft/Wasser-WP, ca. 35% gewinnen die Wärme aus Erdsonden Bohrungen.

In den letzten Jahren immer stärker in der Vordergrund gerückt sind die Wärmepumpen-Boiler. Diese gewinnen ihre Wärme normalerweise aus der Raumluft, z.B. in einem Keller oder im Waschraum. Als willkommener Gratis-Nebeneffekt wird die Raumluft getrocknet und z.B. die Wäsche, feuchte Wände auch.

Mit ca. 25-30% Strom gewinnt man dabei 100% hochwertige Energie für die Warmwasser-Aufbereitung. Die Einsparungen pro Person/Jahr gegenüber einem Elektroboiler oder Öl/Gas betragen ca. CHF 110.-/Jahr und Person. Der WP-Boiler benötigt nur eine 230V Steckdose mit 16 A Absicherung und ist dadurch nie gesperrt. So kann bei Bedarf mit einem 300 Lt. WP-Boiler bis zu 900 Lt. Warmwasser pro Tag erzeugt werden.

Wenn sämtliche ca. 1 Mio. Elektroboiler in der Schweiz durch Wärmepumpen-Boiler ersetzt würden, könnte man 1 AKW schliessen!

Die Mehrkosten für einen solchen Wärmepumpenboiler sind in einem 4-Personen Haushalt bereits nach 3-5 Jahren amortisiert, danach kann man noch viele Jahre viel Geld sparen.

Gerne helfen wir Ihnen, die beste Lösung für Sie zu finden. Rufen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da.

Wo gibt es Fördergelder für Wärmepumpenboiler?

Viele Kantone unterstützen momentan den Austausch von Elektroboilern mit Wärmepumpen-Boilern mit bis zu 1‘000 Franken.

Seit ein paar Jahren ist der Einbau eines Elektroboilers in den meisten Fällen nicht mehr gestattet. Es muss eine alternative Energiequelle genutzt werden. Bei weitem die günstigste und ökologischste Variante ist da der Wärmepumpen-Boiler!

Link zu den entsprechenden Fördergeldern

Was bedeutet COP?

Wärmepumpen-Boiler werden heute ebenfalls im Wärmepumpen Testzentrum in Buchs geprüft (www.wpz.ch), damit dem Verbraucher eine hohe Qualität garantiert werden kann. Es wird im Test ein sogenannter COP ermittelt. Dies ist die Leistungszahl – je höher desto besser ist ein Gerät. Ein COP von 3.0 und höher ist heute Stand der Technik. Bei dieser Zahl ist der Strom immer 1.0, die Differenz – bei 3.0 also 2.0 – ist der Gratisanteil, der aus der Luft gewonnen wird. Ferner wird auch gemessen, wie laut so ein Gebläse ist und ebenfalls der Standverlust eines solchen Boilers, also eigentlich die Qualität der Isolation.

Als Verbraucher ist auch zu beachten, dass sich die Anschaffung eines etwas teureren Wärmepumpen-Boilers lohnen kann. Hat ein Boiler einen COP von 3.5, so braucht er ca. 15% weniger Strom als ein solcher mit COP 3.0. Die Einsparung über 20 Jahre in einem 4-Personen Haushalt beträgt damit über 1‘300 Franken. Da können sich 500 Franken als sehr gute Investition erweisen. Bei steigenden Strompreisen wird die Ersparnis immer höher.

Wie sinnvoll ist das anschliessen der Gas oder Ölheizung?

Nicht sehr sinnvoll ist die mögliche Kombination mit einer Öl- oder Gasheizung. Der Wärmepumpen-Boiler mit Strom betrieben braucht immer viel weniger Energie als mit fossilen Brennstoffen. Eine Aufstellung in einem Heizraum zur Nutzung der Abwärme dagegen ist eine sehr gute Lösung.

Wir stehen für eine kompetente und professionelle Beratung.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.